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 Dr. Rudolf Kutz, Friedrich-Ebert-Str. 32, 93051 Regensburg, E-Mail: Dr.Kutz@t-online.de

Das qualitätsorientiertes Bildungsmanagement ist abhängig von harten Daten im Bereich der Bildungsstrukturen, der Bildungsprozes- se und der Bildungsergebnisse, die mittels qualitativer, quantitativer und Qualitäts-Indikatoren gemessen werden, um eine effektivere Steuerung und Koordination von Bildungsmaßnahmen zu erreichen. Dabei steht die Entwicklung von Qualitätsindikatoren noch aus. Qualitätsstandards sind die Grundlage für die Entwicklung von Qualitätsindikatoren, die erst ein qualitätsorientiertes Bildungsmanage- ment realisieren können. Qualitätsindikatoren sind derzeit nur für bestimmte Leistungsbereiche (Kompetenzniveaus IGLU, PISA, DESI; TIMSS) von Schülern möglich, aber Ziel eines qualitätsorientierten Bildungsmanagements muss es sein, die Qualität eines Bildungssystems mittels harter Daten analysieren und beurteilen zu können. Dazu ist es notwendig, entsprechende Kompetenzen und Qualitätsstandards gerade für die Profession (Lehrer, Dozenten) zu entwickeln. Die Hauptaufgabe des Bildungsmanagements besteht darin, insbesondere die Qualität des Unterrichts an Schulen und Hochschulen zu gewährleisten.(vgl.Kutz 2007)

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Bildungsmanagement kennzeichnet die Entwicklung, Implementation und Koordination von Bildungsmaßnahmen, die dem derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene entsprechen. Bildungsmanagement zielt auf den effektiven und effizienten Einsatz von zeitlichen, technischen, fachlichen, finanziellen und personellen Ressourcen, um die Qualität der Bildung langfristig zu verbessern.